Preise für Gewinner – Erfolgreich mit der richtigen Preis-Strategie

Im Fokus des halbtägigen Branchentreffs stand smartes Pricing wobei Gabriele Schulze Do´s und Dont´s für die Hotellerie erläuterte während Stefanie Kunath einen Blick über den Tellerrand zu den Strategien von Airlines ermöglichte. Durch den Nachmittag führte ÖHV-Vizepräsident Alexander Ipp.
 
Nach einer Begrüßung durch Hilton Country General Manager Nobert B. Lessing und dem Hotel Manager im Hilton Vienna Plaza Matthias Welzel spannte Michaela Reitterer den thematischen Bogen von Abschreibungsdauer über Bürokratieabbau und Liberalisierung der Gewerbeordnung bis zu ÖHV-Steuerkonzept und Energieabgabenvergütung. Mit dem bevorstehenden ersten „Tag der offenen Hoteltür“, dem absehbaren Fall der Ratenparität und dem Lehrberuf Hotelkaufmann/frau ging die ÖHV-Präsidentin auf drei Herzensthemen und großartige Erfolge der ÖHV in der jüngeren Geschichte ein.

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Positive Entwicklungen gibt es aus Wien zu vermelden: mit der Novelle des Wiener Tourismusförderungsgesetzes werden Online Plattformen künftig verpflichtet der Stadt Wien, Namen und Adressen der Unterkunftgeber zum Zwecke der Abgabenüberprüfung zu übermitteln. Eine langjährige ÖHV-Forderung ist auch die Abschaffung der Ticketsteuer – hier scheint endlich Bewegung reinzukommen, was nicht nur dem Tourismus sondern der Wirtschaftsregion Ost-Österreich insgesamt helfen würde. Die Abschaffung der Vergnügungssteuer ist ebenfalls positiv zu vermerken.
Von der hohen Saisonalität über hohe Fixkosten, die Verderblichkeit des Produktes und unterschiedlichste Kundensegmente mit variierender Zahlungsbereitschaft gibt es viele Parallelen zwischen Flügen und Hotelnächtigungen. Online Vertrieb, Billiganbieter, Buchungsplattformen und das Streben nach Direktbuchungen prägen da wie dort den Alltag. Stefanie Kunath, Senior Director Revenue Steering bei Austrian Airlines, gab einen Einblick in die Preisstrategien von Airlines und führte aus, wofür der Gast bereit ist, zusätzlich zu zahlen.

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Gabriele Schulze warnte davor, sich bei Fall der Ratenparität auf einen Preiskampf mit den OTAs einzulassen – der einzige Gewinner dabei ist der Gast. Wie smartes Pricing funktionieren kann, wenn Raten nicht mehr paritätisch sein müssen ist übrigens Thema beim ÖHV-Praktikerseminar „Ratenparität adé“ am 23. November im Hotel Imlauer Wien.

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Im Fokus stand auch, wie man technisch aufgestellt sein muss und wie wichtig top-ausgebildete Mitarbeiter sind um mehr Direktbuchungen zu erreichen. Um hier zielorientiert arbeiten zu können, müssen Parameter wie Konversion oder Anteil der Direktbuchungen erhoben werden. Websites dürfen nicht nur schön und informativ sein, sie müssen vor allem verkaufen, und zwar auf allen Unterseiten (Gutscheine, Zusatzangebote, Parkplatz, Spa-Leistungen, Upgrades etc.).
Zum Abschluss konnten interessierte Besucher an einer Führung durch das 2014 renovierte Hilton Vienna Plaza teilnehmen oder den Nachmittag an der Hotelbar ausklingen lassen.
 
Fotos zur Veranstaltung finden Sie hier.
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Projekt- und Veranstaltungs- management

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Leitung Mitgliederservice

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