Reitterer an Bluma: Musik mehr als „Schall und Rauch“: Veranstaltungen bringen Wertschöpfung & Arbeitsplätze

Gemeinderätin sollte Stellenwert von Großveranstaltungen kennen und lieber am richtigen Platz sparen. Die Parteienförderung würde sich anbieten.
 
„Die ganze Stadt hat sich 2015 für den Song Contest ins Zeug gelegt: Wir haben gezeigt, Wien ist ein perfekter Gastgeber. Mit MTV haben wir einen ganz großen überzeugt, in der SPÖ offenbar nicht alle“, wundert sich Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), über die Aussagen von Gemeinderätin Bluma zu den MTV Europe Music Awards.

 
Musik für Mitglied im Kulturausschuss „nur Schall und Rauch“?

Die Gemeinderätin will „kein Steuergeld für Schall und Rauch“ ausgeben: „Ich gehe dennoch davon aus, dass Frau Bluma im Kulturausschuss öfter Förderungen für ‚Schall und Rauch‘, wie sie Musik offenbar nennt, mitbeschließt.“ Reitterer legt allen, die über Großveranstaltungen mitentscheiden, eine IHS-Studie ans Herz: „Weil es da nicht um Parteipolitik geht, sondern um die Sache! Ganz konkret um Wertschöpfung wie die 38 Mio. Euro, die der Song Contest brachte. Geld, das Wien ganz gut brauchen könnte …“
 

Geld in Arbeitsplätze investieren statt in Parteienförderung

Reitterers Tipp an die sparsame Abgeordnete: „Vor der eigenen Tür kehren, aber mit dem großen Räumfahrzeug“, verweist sie etwa auf die Großbaustelle Parteienförderung, wo Politikexperten und der Rechnungshof viel Handlungsbedarf orten. Würde die Stadt davon nur 10 % sparen, könnten die MTV Europe Music Awards nach Wien geholt werden: „Und Geld in die Stadtkassa spülen! Dann kann Wien bei der Erhöhung von Steuern, Gebühren und Abgaben einmal eine Runde aussetzen!“

04.04.2017

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Martin Stanits

Public Affairs & Research

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