Hate-Video der AK OÖ ist weder Interessenvertretung noch Service: Stoppt es!

Die AK Oberösterreich macht Stimmung gegen Arbeitgeber. ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer fordert sie auf, das einzustellen.

„Jetzt ist klar, wofür die AK Pflichtmitgliedsbeiträge von Mindestverdienern zum Fenster hinauswirft: für Hate-Videos gegen Arbeitgeber“, bedauert Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), die Entgleisung der oberösterreichischen Arbeiterkammer: „Dank Verfassungsrang muss sie sich auch nicht rechtfertigen dafür. Sie tut, was sie will. Mit dem gesetzlichen Auftrag des Mitgliederservice oder der Interessenvertretung hat das nichts zu tun. Ich bin froh, dass sich die Arbeitgeberseite, ob ÖHV oder Wirtschaftskammer, für derartige Entgleisungen nicht hergibt.“
 

Miteinander geht es besser, Sozialpartner: Weg mit dem Video!

So viele Teams aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern arbeiten unter schwierigen Bedingungen an gemeinsamen Zielen, erklärt die Arbeitgeber-Präsidentin: „Wer Erfolg hat, braucht keine Feindbilder. Der Anstand gebietet, das Video vom Netz zu nehmen. Das wäre ein Zeichen des Respekts vor Menschen, die hart arbeiten, selbständig oder nicht, vor denen, die Arbeitsplätze schaffen und vor denen, die die Arbeiterkammer und die Gehälter der AK-Mitarbeiter finanzieren: Zeigen Sie Größe, Herr Präsident: Nehmen Sie dieses Hate-Video vom Netz!“

25.04.2017, Wien

zurück zur Übersicht

Kontakt

Martin Stanits

Public Affairs & Research